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Jasna Fritzi Bauer schloss ihr Schauspielstudium an der Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch" in Berlin 2012 mit Diplom ab. Während ihrem Studium arbeitete sie als Gast an verschiedenen Theatern der Hauptstadt, unter anderem an der Schaubühne am Lehniner Platz unter der Regie von Michael Thalheimer. Die Arbeit mit Thalheimer setzte sich am Wiener Burgtheater fort an das Jasna 2012 direkt nach ihrem Studium engagiert wurde. Dort arbeitete sie z.B. unter der Regie von Barbara Frey, Antú Romero Nunes, Frank Castorf und Anna Bergmann. Nach drei Jahren als festes Ensemblemitglied am Burgtheater entschied sie sich 2015 Wien zu verlassen und als freischaffende Schauspielerin in Berlin zu arbeiten.
In dieser Zeit entstand eine erneute Arbeit mit Frank Castorf an der Berliner Volksbühne. Schon während ihres Studiums begann Jasna auch in der deutschen Film- und TV-Landschaft Fuß zu fassen. So drehte sie 2010 ihren ersten Kinofilm "Ein Tick anders" in einer Hauptrolle. Seitdem setzt sie ihre Arbeit in diesem Bereich fort und verkörpert verschiedenste Rollen in Zusammenarbeit mit Regisseuren wie Christian Petzold ("Barbara"), Bettina Blümner ("Scherbenpark") oder Helene Hegemann ("Axolotl Blockbuster").
Nach seiner abgeschlossenen Ausbildung zum Bankkaufmann wurde Nick Benjamin 1970 als Sprecher tätig. Zunächst produzierte er Kinderhörspiele und ab 1986 wurde er Radiomoderator und Fernsehsprecher. Im gleichen Jahr sprach er auch Werbespots (z.B. der Nesquik-Hase) sowie die Leitfigur "Schrumpel" in der Kindersendung "Babbelgam", die er später auch moderierte. Er ist in verschiedenen Hörspielen zu hören, z.B. als Erzähler in den Hörspielen zu der TV-Serie "Sauerkraut" und in der neuen Version von Disneys "Das Dschungelbuch" sowie ab 1989 in der Titelrolle der Batman-Hörspiele.
Seit 1988 ist er Off-Sprecher für diverse Fernsehdokumentationen bei ZDF, 3sat und ARTE (z.B. ZDF-History) und seit 1990 Moderator beim SWR. Außerdem ist Benjamin Schauspieler, Sänger, Autor, Kabarettist, Instrumentalist, Fastnachter und Ringsprecher.
Michael Bibo erhielt früh eine umfassende musikalische Ausbildung. Seit seinem sechsten Lebensjahr erlernte er verschiedene Instrumente: Klavier, Gitarre, Bass und Schlagzeug. Später studierte er die Fächer Klavier, Saxophon, Komposition und Musikwissenschaft an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Während dieser Zeit arbeitete er als Musikberater und Sound Designer für das ZDF, 3sat und den Kinderkanal. Heute komponiert er Filmmusiken, Lieder und Werbejingles für diverse Fernsehsender und Firmen. Sein Soundtrack zu dem Film "La vie et la passion de Jesus-Christ” wurde 2006 beim Internationalen Filmfest Bozen für den Musikpreis nominiert.
Darüber hinaus tritt Michael Bibo auch als Live-Musiker auf und entwickelt "Live-Soundtracks” für Theateraufführungen. Beim hr arbeitete er als Audio-Producer und Techniker.
Im Jahr des Affen geboren, kurze Zeit später Abi gemacht, jetzt beim Hessischen Rundfunk. Er kennt jede Stadtbühne in Niedersachsen und hat Praktika im Privatfernsehen (RTL), in der PR (MMK) und in Tempeln der Kunst (Stadttheater Hildesheim) absolviert. Nebenjobs: Autohaus-Wachdienst, Lavalampen-Verkäufer, Zeitungsjunge, Kellner, Barkeeper, Zeitungsreporter. Der im akademischen Sinne wohl erfolgloseste Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes studierte BWL mit interkultureller Qualifikation "Japanisch" und Politikwissenschaften. Als er alles wusste, ging er in die Medien.
Neben einigen Ausflügen ins private Linear-Fernsehen (ProSieben und Sat.1), arbeitet er als selbstständiger Moderator für die freie Wirtschaft, vor allem jedoch für YOU FM und hr3 (Tatort – die Show). Er ist gegen Birken und Bananen und für Blinken im Straßenverkehr. Seine Hobbies sind Atmen, Lesen und HÖRSPIEL.
Nach zwei Jahren internationaler Schauspielausbildung an der "1st filmacademy" in Wien und intensiven Schauspielcoachings nach der Lee Strasberg Methode in Berlin absolvierte Delisa Hassert 2015 die Ausbildung zur staatlich anerkannten Musicaldarstellerin an der "Stage & Musical School" in Frankfurt am Main. Zum Abschluss spielte sie die Rolle der Iris im Musical "Fame". Seitdem stand die gebürtige Frankfurterin in den Musicals "Jekyll & Hyde", "Hallo, Dolly!", "Frankie Boy" und den Kinderstücken "Schneewittchen 2" und "Die Schneekönigin" für die Städtische Bühne Lahnstein auf der Bühne.
Ihre große Leidenschaft gilt dem Schauspiel, Ballett und Jazzdance. Während der Zeit in Wien spielte sie mehrere, kleinere Rollen unter anderem in der Dokumentation "Silk Road – Die Wiener Sängerknaben".
Journalist wollte er schon werden, als er das Wort noch nicht fehlerfrei schreiben konnte. Los ging's dann im Abi-Jahr 2000 - als Ergebnisheini in der Sportredaktion der Frankfurter Rundschau. Zwischenzeitlich hat er sich um das Karikaturen-Archiv beim Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik gekümmert, für den Deutschen Fußball-Bund berichtet und eine Dokumentation über Albert Schweitzer gedreht. 2002 ist er zum Hessischen Rundfunk gekommen – erst als Leibeigner von Wetterfrosch Fridolin, später als Moderationsassistent, Aufnahmeleiter und Redakteur für verschiedene ARD-Fernsehsendungen.
2005 ging's dann vom Fernsehen zum Radio - mit einem Volontariat bei der Privatfunkagentur im Medienhaus. Zwei Jahre später und fertig ausgebildet, blieb er mit einer Hälfte im Medienhaus als Projektleiter für Aus- und Fortbildungsprojekte für Nachwuchsjournalisten. Mit der andern Hälfte ging es zurück zum hr - und zwar zu hr3.
Klaus Krückemeyer ist seit 2004 als Reporter, Redakteur, Moderator und Sprecher vor allem für den Hessischen Rundfunk tätig. Nach ersten Theater- und Musicalerfahrungen in verschiedenen Ensembles gewann er in den USA den Speech Gold Award für seine Interpretation des Harry in Neil Simons "Prisoner Of Second Avenue”. Seine Stimme kann man in Hörspielproduktionen wie Tad Willimas' "Otherland”, "Willkommen im Nirgendwo”, die drei ??? oder im animierten Kurzfilm "Fremdkörper” hören. Der studierte Marketing-Kommunikationswirt moderiert und begleitet regelmäßig Veranstaltungen, Konzerte, Lesungen, Messen wie z. B. die ARD-Hörspielbox auf der Frankfurter Buchmesse.
Im Fernsehen moderierte er Sendungen für Super RTL und spielte verschiedene Rollen in „Bombis Nachtwache“ und „Tatort - Die Show“. 2003 stieß Krückemeyer zum Hessischen Staatstheater Wiesbaden, wo er unter der Intendanz von Manfred Beilharz bis August 2014 regelmäßig in verschiedenen Produktionen als Schauspieler, Sänger, Rezitator und Moderator auf der Bühne stand. 2012 gründete er das RadioLiveTheater.
1987 begann Annette Luig ihre Gesangsausbildung bei Lia Montoya Palmen an der Rheinischen Musikschule in Köln und wechselte ein Jahr später an die Kölner Musikhochschule. Bedeutende Lehrer waren dort Natalie Usselmann, Gary Holt, Jürgen Glauß und Karl Josef Görgen. Meisterkurse besuchte sie bei Claudio Nicolai, Sylvia Geszty und Klesie Kelly. Während dieser Zeit erhielt sie eine Fülle von Preisen und Auszeichnungen bei Wettbewerben. 1994 unterzeichnete sie einen Gastvertrag am Theater Hagen und sang in den folgenden zwei Spielzeiten so unterschiedliche Partien wie Königin der Nacht, Jungfer Anna, Sopran-Solo in Carmina Burana, aber auch die Audrey in "Der kleine Horrorladen".
1996 erfolgte das Engagement am Hessischen Staatstheater Wiesbaden. Durch ihre enorme Vielseitigkeit gehören große lyrische Koloraturpartien der Opernliteratur ebenso zu ihrem Repertoire wie bedeutende Hauptrollen aus Operette und Musical. So ist sie mit Interpretation der Maria Stuarda, Königin der Nacht, Gilda und Violetta ebenso Publikumsliebling wie als Rosalinde, Rösslwirtin oder Eliza Doolittle. Gastspiele führten sie an zahlreiche bedeutende Opernhäuser Deutschlands, u.a. nach Berlin, Darmstadt, Hannover, Karlsruhe, Kiel, Leipzig, Mainz, Mannheim und Wuppertal.
Nach Abitur, Schauspielunterricht und Studium (Kunstgeschichte, Anglistik und Germanistik), nach Arbeit in einer Filmproduktion, einer Werbeagentur und als Statistin an der Oper Frankfurt erobert Jasmin Pour das Radio. Zunächst als Station Voice (Sprecherin) und Reporterin für hr XXL, dann als Moderatorin bei YOU FM und beim WDR in Köln. Dort hat sie nachmittags ihre eigene Sendung 1LIVE POUR moderiert und in Frankfurt seit 10 Jahren verschiedene Sendungen für den Hessischen Rundfunk. Seit 2009 moderiert sie regelmäßig bei hr3.
Auch vor der Kamera ist sie aktiv so z.B. in der ARD bei "Vor 8 im Ersten”, am Roten Teppich bei der 1Live Krone oder im Webmagazin "Evidero”. Außerdem moderiert Jasmin Pour Veranstaltungen (u.a. SalesCup Wiesbaden, Bärenherz Sommerfest, ADC-Award Frankfurt), arbeitet als Werbesprecherin (u.a. Garnier, T-Mobile, Rapps) und gibt Radioworkshops.
Chris Pichler lebt in Wien und Berlin. Sie tritt regelmäßig an renommierten deutschsprachigen Bühnen auf (Berliner Ensemble, Schauspiel Frankfurt, Staatstheater Wiesbaden, Ruhrfestspiele Recklinghausen, Theater in der Josefstadt, Potsdam Staatsschauspiel). Die mehrfach mit Preisen ausgezeichnete österreichische Schauspielerin verfügt über ein vielfältiges Charakterrollenrepertoire, dessen Bandbreite von der Klassik bis zur Moderne reicht. Mit ihren Soloprogrammen "Romy Schneider - Zwei Gesichter einer Frau" und "Ich - Marilyn" (Autorin, Schauspielerin und Regie) gastiert sie europaweit.
Außerdem ist sie in Kino- und Fernsehproduktionen zu sehen und in über 100 Hörspielen und Hörbüchern zu hören. Zusätzlich verfügt sie über ein großes Lied-Repertoire: von 20er Jahre Liedern über das Wiener Lied bis zur Dreigroschenoper. Sie schreibt auch Libretti (Gestiefelter Kater, Computermaus, Musiktheaterkrimi) und führt Regie in der Oper.
Seit über zehn Jahren ist Gordon Piedesack hauptsächlich als Sprecher für Funk und Fernsehen aktiv. Er hat bereits Martin Sheen und Bruce Dern synchronisiert, gehört zu den Station-Voices von 3sat und leiht dem Playstation-Megaerfolg "Little Big Planet" seine Stimme. Die rund 150 Hörspielrollen bedeuten ihm aber am meisten. Darunter befinden sich preisgekrönte Titel wie Marco Göllners "Goldagengården" oder Ivar Leon Mengers "Darkside Park". Seine erste Titelrolle konnte er in den bisher drei Folgen der Marctropolis-Reihe "Tom Shark" aufnehmen. Sein wahres Alter hört man ihm nicht an, da er meist rollenbedingt älter klingt, was ihn für eine seiner bekanntesten Hörspielrollen prädestiniert: den Onkel Quentin in der EUROPA-Reihe "Fünf Freunde" nach Enid Blyton.
Und Hörspiele haben es ihm sowieso angetan. Nebenher verfasst Gordon Piedesack auch selbst Skripte und inszeniert diese wie z.B. sein packendes Hörspiel zum "Fall Uwe Barschel", das 2007 unter dem Titel "Genfer Nebel" erschien. Zusammen mit Kornelia Boje, Volker Brandt und Walter Renneisen geht er darin den Ereignissen um den mysteriösen Todesfall des norddeutschen Politikers nach.
Ronja Richter ist gerne kreativ. Schon als Kind schrieb sie erste eigene Songtexte und Geschichten. 2007 hat sie ihre Liebe zum Improvisationstheater entdeckt und schlüpft seitdem regelmäßig auf der Bühne in die verschiedensten Rollen.
An der Johannes Gutenberg Universität in Mainz studiert sie American Studies und Kulturanthropologie. Nebenbei ist Ronja seit 2012 Songwriterin und Sängerin des Musik-Duos "Rophelia".
Sharon Isabelle Rupa erlangte den Abschluss zur staatlich anerkannten Musicaldarstellerin an der European Musical Academy. In zahlreichen Musical-/Theaterinszenierungen und Tourneen stand sie bereits auf der Bühne. Ob für die deutsche Bundesregierung in den Soldatencamps in Afghanistan oder im German Centre Shanghai. 2013 war sie Teil der Produktion "Bernada Albas Haus", die beim Internationalen Theaterfestival in Bagdad den 1. Platz als "beste Inszenierung" gewann. Im selben Jahr gewann sie auch den Deutschen Rock und Pop Preis in der Kategorie "Beste Musicalsängerin”, den sie 2014 verteidigen konnte.
Sie war mit dem Musical "La Cage aux Folles" auf Tournee unterwegs und spielt in mehreren Produktionen von Alfons Schuhbecks Teatro in München. Doch nicht nur die Theaterbühne ist ihr Zuhause: Als professionelle Sängerin reicht ihr Repertoire von Pop, Jazz und Vocalhouse bis hin zum Chanson. Außerdem arbeitet Sie als Backgroundsängerin für internationale Newcomer.
Als Kind nahm der gebürtige Nordhesse seine eigenen Hörspiele mit dem Kassettenrekorder im Kinderzimmer auf - sehr zum Entsetzen seiner Eltern, denn er verwendete mangels leerer Kassetten einfach die vorhandenen Kaufkassetten, auf denen sich zuvor professionelle Hörspiele befunden hatten. Während seine große Liebe später dem Radio galt, versuchte sich der Autodidakt auch noch als Webdesigner, Fotograf und Musiker. Wie praktisch, dass sein späterer Berufsweg zumindest drei von vier "Lieben" vereinen konnte: Als Online-Redakteur und Konzertfotograf beim Hessischen Rundfunk.
Wenn er nicht gerade über aktuelle Technik-Trends im Radio spricht, Online-Artikel schreibt oder Künstler wie Ed Sheeran, die Toten Hosen, die Rolling Stones oder Robbie Williams fotografiert, komponiert und produziert er als "Lagomorpha" elektronische Musik. 2014 gewann sein viertes Album "Ride On" bei den 13. "Independent Music Awards" den Publikumspreis in der Kategorie "Dance/Electronica Album".
Simone Schunk studierte Operngesang in Frankfurt am Main bei Prof. H. Kordes und gehörte der Liedklasse von Eugen Wangler und Rolf Reinhardt an. Nach Beendigung ihres Studiums "mit Auszeichnung" folgte ein Aufbaustudium zur Gesangspädagogin. 2003 wurde sie vom Staatstheater Wiesbaden engagiert, wo sie sowohl im Opernfach mit Partien wie Susanna, Despina, Gretel, Clorinda, Sophie ("Werther"), Frasquita, Papagena als auch im Operetten- und Musicalbereich aktiv war. So gehören u.a. Eliza Doolittle, Christel von der Post, Ottilie oder Boulotte ("Ritter Blaubart") zu ihrem großen Repertoire. Gastspiele führten sie nach München, Karlsruhe, Darmstadt und Siegen.
Ergänzend verfolgt Simone Brähler eine rege Konzerttätigkeit, die sie unter Dirigenten wie Gerd Albrecht, Michael Schneider, Winfried Toll in die Alte Oper Frankfurt, den Sendesaal des HR und WDR, ins Magdeburger- und Bremer Konzerthaus, nach Österreich, Italien, Spanien und Israel führten. Zudem war sie an mehreren Rundfunk- und CD- Produktionen beteiligt. 2007 drehte das ZDF in der Reihe "Berufe aus Leidenschaft" eine Reportage über die Sopranistin.
Axel Senn zeigte schon im frühen Jugendalter Interesse an Radio. Während andere Fußballspielen gingen, schraubte er die Hifi-Anlage der Eltern auseinander oder nahm seine eigenen Radiosendungen auf einem Kassettenrekorder auf. Während seiner Abiturzeit 2002 moderierte er bei einem nichtkommerziellen Radiosender und produzierte Comedies und Jingles in seinem Homestudio. Sein Taschengeld verdiente er sich in der Veranstaltungstechnik. Unmittelbar nach seinem Diplom für Fernsehtechnik und elektronische Medien zog es ihn wieder zurück zum Radio: Seit 2007 arbeitet er als freier Mitarbeiter für den hr im On-Air Design.
Immer wieder schleicht sich sein Talent als Sprecher in die Produktionen. So ist er in den verschiedensten Stimmen im Radio zu hören. Nebenher produziert er CDs oder vertont Filme. Hauptsache es hat etwas mit Ton zu tun.
Uwe Sochaczewsky wurde in Berlin geboren und studierte an der Hochschule für Musik "Hanns Eisler" bei Prof. Rolf Reuter Dirigieren. Sein erstes Engagement führte ihn als Studienleiter und 2. Kapellmeister an das Nordharzer Städtebundtheater Halberstadt. Von 2004-2011 arbeitete er am Hessischen Staatstheater Wiesbaden als Kapellmeister und Repetitor und leitete dort mehrere Premieren und zahlreiche Repertoirevorstellungen aller Genres - darunter so unterschiedliche Werke wie Massenets "Werther", Tschaikowskis "Schwanensee", Bachs "Johannespassion" oder Mozarts "Cosi fan tutte". Seit Herbst 2011 ist er als freiberuflicher Dirigent und Pianist tätig. Darüber hinaus arbeitet er als Lehrkraft für besondere Aufgaben an der Universität Eichstätt/Ingolstadt für das Fach Musiktheorie und leitet dort das Universitätsorchester.
Er dirigierte Konzerte mit dem Berliner Sinfonieorchester, dem Göttinger Sinfonieorchester, dem Preußischen Kammerorchester, sowie mehrere Konzerte der Berliner Sinfoniker, des Landesjugendorchesters Nordrhein-Westfalen und im Sommer 2011 beim internationalen Opernfestival der Kammeroper Schloss Rheinsberg Antonin Dvořáks Oper "Rusalka". Einstudierungen und Assistenzen machte er bei der Kölner MusikFabrik, Oper Köln sowie bei den Schwetzinger Festspielen, unter anderem für die Uraufführung der Oper "Bluthaus" von Georg Friedrich Haas.
Die gebürtige Wiesbadenerin absolvierte ihr Studium an der Bayerischen Theaterakademie August Everding als Stipendiatin der Richard-Stury-Stiftung. Dort spielte sie u.a. Euridice ("Orphée"), Sally ("Du bist in Ordnung, Charlie Brown") und in der prämierten Inszenierung von Malte C. Lachmanns "Schwarze Jungfrauen", welche anschließend im Thalia Theater Hamburg zu sehen war. Außerdem übernahm sie im Sommer 2011 die Titelrolle des Musicals "Aida" auf der Felsenbühne Staatz, spielte neben Corinna Harfouch im Kinokrimi "Puppe" von Sebastian Kutzli, sowie Gary Coleman in Reinhardt Frieses Inszenierung von "Avenue Q" am Deutschen Theater München.
Nach ihrem bestandenen Diplom 2012, spielte sie am Deutschen Theater Göttingen (Dionne in "Hair"), am Theater Hof (Trix in "The Drowsy Chaperone" und Meroe in "Penthesilea"), sowie am Theater Koblenz erneut in "Hair" und Demeter in "Cats". Weiterhin ist sie im Kinofilm "Vatertage (Opa über Nacht)" von Ingo Rasper und "Aus Mangel an Beweisen" der TV-Serie "Ein Fall für zwei" zu sehen. Unter der Regie von Tom Ryser spielte sie die Keule in "Fame" am Theater Basel, den Puck in "The Fairy Queen" am Theater Lübeck, sowie die Lois Lane (Bianca) in "Kiss Me Kate" am Staatstheater Kassel.
Wolfgang Vater studierte in Hannover. Es folgten Engagements an das Theater Bielefeld, das Musiktheater im Revier Gelsenkirchen, an die Opern Bonn und Frankfurt, ans Nationaltheater Mannheim, das Staatstheater Karlsruhe, das Gärtnerplatztheater München, nach Essen, Dortmund, Kiel und Bremen. Internationale Operngastspiele führten ihn an die Oper Genua, das Théâtre Châtelet Paris, ans Conservatoire Paris und das Théâtre Municipale Metz. Seit 1991 ist Wolfgang Vater Ensemblemitglied des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden, für das er Mozarts "Zauberflöte für Kinder”, das Ballett "Dornröschen für Kinder” und die Revue "Schwarz-Rot-Petticoat!” schrieb und spielte.
Neben seiner Tätigkeit als Sänger ist er verstärkt als Moderator und Sprecher tätig und gestaltet eigene musikalisch-literarische Programme. Für den Fischer-Verlag Frankfurt trat er bei Lesungen mit John Griesemer, Richard Powers, Kenzaburo Oue auf, außerdem übernahm er Moderationen im Konzerthaus Berlin, in der Alten Oper Frankfurt, bei den Stuttgarter Philharmonikern und den Frankfurter Symphonikern. Beim collegium musicum an der Universität Mainz hat er einen Lehrauftrag für Stimmbildung inne.
Nach sechs Jahren als Darsteller und musikalischer Leiter bei der Kleinkunstbühne Posthofkeller und einem Studium der Musikwissenschaft und Musikpädagogik mit den Hauptfächern Klavier und Gesang an der HfMDK und der J.W. Goethe Universität Frankfurt arbeitete Sebastian W. Wagner unter anderem drei Spielzeiten bei den Brüder-Grimm-Märchen-Festspielen in Hanau, den Mainzer Kammerspielen und der städtischen Bühne in Lahnstein. Mit der Gründung der ersten eigenen A-Cappella-Gruppe "Die Stimmulanten" und dem Musikkabarett "Schnappschüsse - geladene Lieder" entstand der Wunsch neue eigene Formate zu entwickeln.
Mit dem Entschluss 2006 die Showbühne Mainz in der Großen Bleiche als Unterhaltungstheater in eigener Verantwortung zu betreiben, war dafür die Plattform gegeben und wird seitdem kontinuierlich weiterentwickelt. Neben den bisher 38 Engagements als Darsteller und Musiker hat er mittlerweile 15 abendfüllende Programme geschrieben und komponiert. Zusätzlich zum Betrieb der Showbühne Mainz arbeitet er als Klavierlehrer, Dirigent eines Frauenchores und im Klangraum Tonstudio.
Ansgar Weigner studierte Musikwissenschaft, Kunstgeschichte und Germanistik an der Universität Bonn. Zahlreiche Hospitanzen und Assistenzen führten ihn an die Semperoper Dresden, das Saarländische Staatstheater Saarbrücken, das Badische Staatstheater Karlsruhe und die Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf. Dort arbeitete er mit Regisseuren wie Christof Loy, Marco Arturo Marelli, Dominik Neuner, Helen Malkowsky und Philipp Himmelmann zusammen. Von 2004 bis 2007 wirkte Ansgar Weigner als Regieassistent und Abendspielleiter am Hessischen Staatstheater Wiesbaden. In den Produktionen "Johannes-Passion" und "Don Carlos" in der Regie von Dietrich Hilsdorf war er als Regiemitarbeiter tätig.
Später folgten eigene Inszenierungen von "Im weissen Rössl" (Benatzky)‚ "Der Vetter aus Dingsda" (Künnecke) und "Der Vogelhändler" (Zeller) am Hessischen Staatstheater Wiesbaden, "Die Fledermaus" (Strauss) und "Der Schmied von Gent" (Schreker) am Theater Chemnitz und "Così fan tutte" (Mozart) am Theater St. Gallen. Außerdem führte Ansgar Weigner Regie bei Produktionen von "Die Zauberflöte" (Mozart) am Theater in Gera, "Die Liebe zu den drei Orangen" (Prokofjew) sowie "Rusalka" (Dvořák) als Kinderstück am Theater Krefeld-Mönchengladbach.
Nach dem "Muss" des Blockflöten-Lernens kam einiges an "Kann" und so spielt Claus Weyrauther neben sämtlichen Tasteninstrumenten auch Saxophon und versucht sich ab und zu an anderen Instrumenten. Die ersten Banderfahrungen kamen im Teenageralter und sollten nicht aufhören. So begegneten ihm musikalisch die verschiedensten Stilrichtungen, von der Rock-Pop-Cover-Band über Reggae-Combos, Jazz-Formationen bis zu elektronisch geprägten Ensembles. Im Hessischen Staatstheater Wiesbaden ist er als Veranstaltungstechniker tätig und seit 2005 auch als Musiker aktiv.
Als Pianist, Keyboarder und musikalischer Leiter bei Musical- und Schauspielproduktionen in den Spielstätten Kleines Haus und Wartburg. Weiter begleitet er musikalisch die Improvisationstheater-Gruppe "Für Garderobe keine Haftung" und ist mit Bandprojekten diverser Stilistiken unterwegs.
Timo Willecke wurde 1976 in Braunschweig geboren und ist Komponist, Musikalischer Leiter, Schauspielmusiker und Geräuschemacher. Sein Schwerpunkt liegt in der Entwicklung von individuell abgestimmter Musik für Schauspielstücke, die er in unterschiedlichen Besetzungen (von Solo bis große Bandbesetzung) überwiegend live auf der Bühne umsetzt. Ergänzend dazu produziert er Musik und atmosphärische Soundscapes für Theaterstücke im eigenen Studio. Regelmäßige Engagements u.a. am Hessischen Staatstheater Wiesbaden, Staatstheater Darmstadt, Theater und Orchester Heidelberg.
Zusammenarbeiten z.B. mit Herbert Fritsch, Caroline Stolz, Isabel Osthues, Tobias Materna. Er ist Mitbegründer des HOER-SPIELER Ensembles.
Die gebürtige Westfälin arbeitete die ersten Jahre nach dem Abitur zunächst bei einer Filmproduktionsfirma in Dortmund. Erfahrungen als Sprecherin sammelte sie bei der Vertonung von Filmen für die Fernuniversität in Hagen und den WDR in Köln. Dann wechselte sie zum privaten Hörfunk (NRW), wo sie als Nachrichtenredakteurin und Moderatorin arbeitete. Zuletzt als Moderatorin der Frühsendung von 107,7 Radio Hagen.
Nach ihrem Volontariat stieß Tina Wurster 2005 zum Hessischen Rundfunk. Einige Jahre pendelte sie zwischen NRW und Hessen und ist nun auch in Baden-Württemberg zu Hause. Beim hr arbeitet sie vor allem als Redakteurin und tobt sich in ihrer Freizeit mit kreativen Seitenprojekten aus. So schreibt sie zum Beispiel Kurzgeschichten und Drehbücher.

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